Kanuverleih Eystrup  (Inhaber: Volker Renke) 

Allgemeine Geschäftsbedingungen

I. Pflichten der Vermieterin
     1. Mietsache:
Die Vermieterin überläßt dem Mieter Boote, Boots-Transportanhänger, sowie Zubehör und Ausrüstung für Paddeltouren in technisch einwandfreiem Zustand zum vertragsgemäßen Gebrauch. Die Vermieterin behält sich vor, die Abgabe der Mietsache (auch kurzfristig) zu versagen bzw. deren Gebrauch zu beenden, sofern Gründe nach Nr. II 10. dieser Bedingungen vorliegen. Eine Rückzahlung des Mietpreises erfolgt nicht. Mehrkosten werden entsprechend Nr. II 7. dieser Bedingungen in Rechnung gestellt.
     2. Versicherung:
Es ist eine Betriebs-Haftpflichtversicherung abgeschlossen. Versichert ist die gesetzl. Haftpflicht aus Halten, Besitz, Vermietung und Gebrauch der Boote.
Die Deckungssummen betragen:  2.000.000 Euro bei Personenschäden, 1.000.000 Euro bei Sachschäden und 100.000 Euro bei Vermögensschäden.
Nicht versichert ist die persönliche gesetzliche Haftpflicht des Entleihers (z.B. für Schäden am Mietkanu, an der gemieteten Ausrüstung oder gegenüber Dritten).
Die Versicherungsprämie ist im Mietpreis eingeschlossen.
Die Boots-Transportanhänger sind, gemäß den jeweils geltenden Allgemeinen Bedingungen für die Kraftfahrtversicherung (AKB), wie folgt versichert :
Haftpflichtversicherung : unbegrenzte Deckung und Kraftfahrzeug-Teilkaskoversicherung : ohne Selbstbeteiligung
Gedeckt sind Schäden im Falle von Brand, Explosion, Entwendung und Elementarereignissen.
     3. Reparatur:
Wird während der Mietzeit eine Reparatur an Booten, Transportanhänger, Zubehör oder Ausrüstung notwendig, um den Betrieb oder die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, darf der Mieter Reparaturen bis zu einem Kostenbetrag von 50 Euro ohne weiteres, größere Reparaturen nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Vermieterin beauftragen oder ausführen. Die Reparaturkosten trägt die Vermieterin, sofern es sich um Schäden handelt, die nicht vom Mieter zu verantworten sind und für die er nicht nach Nr. IV dieser Bedingungen  haftet.
     4. Personentransfer:
Die Vermieterin führt keine eigenen Personentransporte durch. Sie vermittelt lediglich einen Personentransport durch ein konzessioniertes Taxi-Unternehmen. Die Vermieterin übernimmt für die ordnungsgemäße Abwicklung dieser Transporte keinerlei Gewähr. Eventuelle Regreßforderungen aufgrund von Schadensereignissen und deren Folgen, sowie aufgrund nicht ordnungsgemäßer Durchführung sind vom Mieter ausschließlich gegenüber dem jeweiligen Taxi-Unternehmen geltend zu machen. 
II. Pflichten des Mieters
     1. Mietpreis:
Der Mietpreis für die Mietsache richtet sich nach der Vereinbarung im Mietvertrag, bzw. nach der jeweils gültigen Preisliste. Die Mehrwertsteuer ist im Mietpreis enthalten. Der jeweilige Mietpreis versteht sich an und ab der im Mietvertrag vereinbarten Überlassungsstelle.
     2. Zahlungspflicht:
Die Vermieterin kann vor Übergabe der Mietsache eine Vorauszahlung bis zur Höhe des vereinbarten bzw. voraussichtlichen Endpreises verlangen. Der Endpreis wird, sofern nicht anders verabredet, bei Übergabe der Mietsache zur Zahlung fällig.
     3. Führungsberechtigte für Boots-Transportanhänger:
Der Boots-Transportanhänger darf nur von den im Anhänger-Mietvertrag genannten, berechtigten Fahrern geführt werden. Die Führungsberechtigten müssen im Besitz einer entsprechenden gültigen Fahrerlaubnis für das Führen von Fahrzeugen mit Anhängern sein.
     4. Zugfahrzeug für Boots-Transportanhänger: 
Das vom Mieter bzw. berechtigten Führer zum Ziehen des Boots-Transportanhängers verwendete Fahrzeug muß über eine zugelassene Anhängevorrichtung verfügen. Das im Kraftfahrzeugschein des Zugfahrzeugs ausgewiesene höchstzulässige Anhänger-Gesamtgewicht ist zu beachten.
     5. Obhutspflicht:
Der Mieter hat die Mietsache sorgsam zu behandeln und alle für die Benutzung maßgeblichen Vorschriften und technischen Regeln zu beachten.
     6. Anzeigepflicht:
a) Unfälle:  Bei Unfällen mit Personenschaden hat der Mieter die Vermieterin unverzüglich, bei Unfällen mit Sachschäden bis spätestens zur Rückgabe der Mietsache über alle Einzelheiten schriftlich unter Vorlage einer Skizze zu unterrichten.
b) Beschädigungen:  Schäden an der Mietsache aus deren Gebrauch sind spätestens bei der Rückgabe unaufgefordert der Vermieterin anzugeben.
     7. Rückgabe:
Der Mieter ist verpflichtet, die Mietsache bei Ablauf der Mietzeit am im Mietvertrag vereinbarten Ort zurückzugeben. Die Rückgabe kann nur zu den im Mietvertrag vereinbarten Zeiten geschehen.
Wird der Rückgabezeitpunkt um mehr als 30 Minuten überschritten, ist der Mieter unbeschadet einer weiteren Haftung (gemäß Nr. IV dieser Bedingungen) verpflichtet, für den Zeitraum der Überschreitung eine Entschädigung zu zahlen. Bei einer Überschreitung von 0,5 bis zu 6 Stunden beträgt diese eine Tagesmiete pro Tag und für jede angefangenen weiteren 6 Stunden jeweils eine Tagesmiete pro Tag. Dem Mieter bleibt der Nachweis offen, daß der Vermieterin kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist. Die Vermieterin ist berechtigt, den Mietvertrag jederzeit ohne Angabe von Gründen zu kündigen und die sofortige Herausgabe der Mietsache in komplettem Zustand zu verlangen.
Ist die Vermieterin gezwungen, die Mietsache oder Teile derselben zur Sicherung eigener Interessen, aufgrund von Überschreitung der Mietzeit, zur Abwendung von Gefahr oder zur Minderung von Schäden und/oder Verlust zurückzuholen, haftet der Mieter für die entstehenden Kosten wie folgt: Klärung über den Verbleib oder Rückholung der Mietsache oder Teile derselben = 1,50 € pro gefahrenen PKW - Km. Zeiten für Warten und Beladen = 20 € pro angefangene Std. & Person.
     8. Haftungsausschluß:
Der Mieter entbindet die Vermieterin von jeder Haftung für Schäden/Verlusten an seinem Eigentum, das er in den Mietbooten befördert bzw. darin zurückläßt.
     9. Rücktritt:
Tritt der Mieter vom mündlich oder schriftlich geschlossenen Mietvertrag zurück und gelingt es der Vermieterin nicht, die vereinbarte Mietsache zu gleichen Bedingungen anderweitig zu vermieten, so haftet der Mieter für die Kosten des Mietausfalls. Abweichende Regelungen bedürfen der schriftlichen Vereinbarung.
     10.  Führen der Mietboote
Der Mieter darf ein Mietboot nicht führen, wenn er die notwendigen Kenntnisse oder Fähigkeiten zur Bedienung des Bootes offensichtlich nicht besitzt oder infolge körperlicher oder geistiger Mängel oder aufgrund des Genusses alkoholischer Getränke oder anderer berauschender Mittel an der sicheren Führung des Bootes behindert ist. Dies gilt entsprechend für Personen, die in seinem Auftrag ein Mietboot führen. Während des Gebrauchs der Mietboote sind geeignete Schwimm- bzw. Rettungswesten zu tragen.  Vor Beginn der Paddeltour hat sich der Mieter über die jeweiligen gesetzlichen Regelungen und Verordnungen des betreffenden Paddelgewässers zu informieren und diese unaufgefordert einzuhalten.
III. Haftung der Vermieterin
Die Vermieterin (einschließlich ihrer Mitarbeiter) haftet, abgesehen von der Verletzung wesentlicher vertraglicher Pflichten, nur für grobes Verschulden (Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit) bis max. zur Höhe des Vertragspreises. Darüber hinaus haftet sie nur, soweit der Schaden durch eine Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung für den Boots-Transportanhänger oder eine Haftpflichtversicherung für Mietboote, Zubehör und Ausrüstung abgedeckt ist.
Im Falle höherer Gewalt, naturbedingter Wetterlagen, Wasserständen, Katastrophen oder anderer, nicht von der Vermieterin zu verantwortender Ereignisse, ist die Vermieterin nicht zur Einhaltung des Mietvertrages verpflichtet. Einen Anspruch auf Regreß hat der Mieter in diesen Fällen nicht.
IV. Haftung des Mieters
Der Mieter haftet nach den allgemeinen Haftungsregeln in voller Höhe für alle Schäden an der von ihm gemieteten Mietsache. Der Mieter hat die Mietsache in demselben Zustand zurückzugeben, wie er sie übernommen hat. Die Haftung des Mieters erstreckt sich auch auf die Schadennebenkosten wie insbesondere:
Sachverständigenkosten, Abschlepp und/oder Bergungskosten, sowie Mietausfallkosten. Bei Verlust oder Totalschaden bemißt sich die Schadenshöhe am Wiederbeschaffungspreis der Mietsache.
Wird der Boots-Transportanhänger durch Brand, Explosion, Entwendung oder Wild beschädigt, beschränkt sich die Haftung des Mieters hinsichtlich des Anhängers auf die Selbstbeteiligung der Teilkaskoversicherung im Rahmen der AKB, sofern er die Beschädigung nicht aus grobem Verschulden herbeigeführt hat oder gegen die Anzeigepflicht (gemäß Nr. II 6. dieser Bedingungen) verstoßen hat.
Bei den Mietausfallkosten haftet der Mieter bis zur Höhe einer Tagesmiete je Tag, an dem die beschädigte Mietsache der Vermieterin nicht zur Vermietung zur Verfügung steht. Dem Mieter bleibt der Nachweis offen, daß der Vermieterin kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
V. Gerichtsstand / Schriftform
Es wird der Sitz der Vermieterin als Gerichtsstand vereinbart.  Änderungen und Ergänzungen des Mietvertrages bedürfen der Schriftform.
VI. Mieter
Der Unterzeichner des Mietvertrages haftet neben der Person, der Firma oder der Organisation, für die er den Mietvertrag abgeschlossen hat, persönlich als Gesamtschuldner. Der Unterzeichner versichert, zum Abschluß des Mietvertrages, zur Übernahme und zur Nutzung der Mietsache bevollmächtigt zu sein. 
Die Abgabe von Booten und Boots-Transportanhängern erfolgt nur an voll geschäftsfähige Personen über 18 Jahren.
             

 

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